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Motorrollertraining - mit Sicherheit mehr Spass

 

 

 

 

Immer mehr Männer und Frauen, ob 16, 30 oder 65 Jahre alt, genießen die Freiheit auf dem trendigen Zweirad. Bereits jedes vierte Leichtkraft- bzw. Kraftrad ist ein Motorroller. Hierfür sind neben dem BildFahrspaß die praktischen, technischen, modischen, finanziellen und verkehrsspezifischen Gründe maßgebend. Der Motorroller ist das ideale Fortbewegungsmittel für den Stadtverkehr und lästiges Parkplatzsuchen entfällt, denn der Motorroller beansprucht kaum mehr Parkfläche als ein Fahrrad und lässt sich Dank der Schaltautomatik auch ähnlich leicht bedienen. Und hier genau liegt das Gefahrenpotential. Motorroller sind nämlich keine Spielzeuge und das sichere Führen erfordert Kenntnisse und Fähigkeiten. Allein die Beherrschung des eigenen Fahrzeugs ist oft mit Schwierigkeiten verbunden. Das richtige Bremsen, das Spurverhalten und das Ausweichen bei plötzlich auftauchenden Hindernissen, das Übersehen eines Schlaglochs oder das Fehleinschätzen einer Kurve führen schnell zu einem Sturz.
Nicht nur als Motorrad- sondern auch als Rollerfahrer solltest du dein Fahrzeug möglichst optimal
beherrschen. Dies gilt sowohl für Anfänger als auch Wiedereinsteiger. Auch “ alte Hasen “ können immer etwas dazulernen, was dann im Falle eines Falles wichtig ist. Im täglichen Straßenverkehr zeigt sich schnell, dass es auch für Rollerfahrer von Vorteil ist, mehr zu können, als bei der Führerscheinprüfung verlangt wird. Dies setzt voraus, dass man gefährliche Situationen frühzeitig erkennt und dann durch  angepasste Fahrweise das Schlimmste vermeidet. Von Null auf 100 in wenigen Sekunden - kein Problem. Aber in der gleichen Zeit wieder von 100 auf Null zu kommen, ist für Rollerfahrer unmöglich. Es ist ein Irrglaube, ein Scooter komme deutlich schneller zum Stehen als ein Auto. Nicht ohne Grund messen Verbände wie ADAC, der Auto Club Europa oder der Deutsche Verkehrssicherheitsrat dem richtigen Bremsen eine große Bedeutung bei. Es kann Leben retten - wird aber noch immer zu selten trainiert, so die Expertenkritik. Bilder (c) Ralf Beelitz / Harry Tribull

 

 

 

Motorrollertraining - wer - wann - wie

 

 

Angebote :
Neben dem eintägigen Motorroller-Training gibt es Zwei- und  Mehrtageskurse mit Ausfahrt, Rennstrecken-Sicherheitstrainings sowie regionale Angebote, zum Beispiel Auffrischungskurse oder Gespanntraining. Es findet in der Regel auf besonders gestalteten, festen Trainingsplätzen statt. Die Teilnehmerzahl ist i.d.R. auf 10 bis 12 Fahrer beschränkt.

Wer kann teilnehmen ?
Das Motorrollertraining steht jedem Rollerfahrer mit einem Führerschein der Klasse A (früher: 1a, 1) oder der Klasse  A1 (früher: 1b) offen. Egal ob Fahranfänger oder Profi: Von einer Teilnahme am Sicherheitstraining profitiert jeder - aber ein bisschen Fahrpraxis sollte man schon haben.

Mit welchem Motorroller kannst du mitmachen ?
Am Sicherheitstraining kannst du mit jedem Motorroller teilnehmen, der zum Straßenverkehr zugelassen ist und den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz hat. Das Fahrzeug muss in verkehrssicherem Zustand sein; Sicherheitskleidung versteht sich von selbst. Zusätzlich besteht für jedes Sicherheitstraining eine spezielle Versicherung - meist eine Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung.

Lerneinheiten
Das Sicherheitstraining behandelt in der Regel folgende Lerneinheiten :

1. Fahrphysikalische Grundlagen
2. Fahrpraktische Übungen

  • Stabilisieren des Rollers in schwierigen Situationen
  • Bremsen auf verschiedenen Strassenbelägen
  • Kurven / Spurwechsel / Wenden / Kurventraining in der Kreisbahn
  • Ausweichen ( mit / ohne Bremsen ) vor einem Hindernis

3. Verkehrsvorschriften
4. Verkehrssicherheitslehre
5. Gefahrenlehre

Neben den Fahrübungen tauschen die Teilnehmer Erfahrungen aus und diskutieren über verschiedene Aspekte:

  • Wie kann ich gefährliche Situationen voraussehen?
  • Welche Rolle spielt der Fahrbahnzustand?
  • Wie behalte ich ausreichend Reserven?
  • Wie wirken sich äußere Bedingungen auf mein Verhalten aus?
  • Was bringen technische Neuerungen wie z. B. ABS?

Worum geht es im Einzelnen ?
Lernziel der Veranstaltungen ist es, Gefahren rechtzeitig zu erkennen, zu vermeiden und zu bewältigen. Hier ein paar Beispiele :

 

 

Kurventechnik

 

 

  • Wo liegen die Grenzen der Physik und der Fahrtechnik beim Kurvenfahren ?
  • Welche Fahrlinie und welches Tempo sind jeweils angesagt ?
  • Legen, Drücken oder Hineinhängen - was ist effektiver ?
  • Die Vorteile der Lenkimpuls - Technik.

 

 

Bremsen

 

 

Trainiert wird der optimale Einsatz von Vorderrad- und Hinterradbremse

  • bei trockener und nasser Fahrbahnbei
  • niedrigeren und höheren Geschwindigkeiten
  • und - auf Wunsch - mit und ohne Sozius.

 

 

 

 

 

Ausweichen

 

 

  • Was ist beim plötzlichen auftauchenden Hindernis besser : bremsen  oder ausweichen ?
  • Oder beides ? Die Antwort kann jeder selbst “er-fahren “.

 

 

Fahrübungen

 

 

 

 

 

Termine und Kontaktadressen

 

 

Anbieter von Motorrad-/Motorroller-Sicherheitstraining findet ihr auf folgenden Seiten:

  • Deutsche Verkehrswacht >>>
  • ADAC >>>
  • TÜV Rheinland >>>
  • Rollertraining München >>>
  • Institut für Zweiradsicherheit >>>
     

 

 

Die Schrecksekunde

 

 

Der Feind ist die Schrecksekunde ...

 

 

 

 

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