Anzeige

 

 

 

Manche sagen, dass der einzige Diebstahlschutz für Motorroller in einer guten Versicherung bestehe, die den  Schaden ersetzt. Es gibt jedoch noch einige andere Möglichkeiten

 

 

 

 

Motorroller sind immer wieder das Objekte der Begierde. Leider auch für diejenigen, die diese dem rechtmäßigen Besitzer zu entwenden trachten. Das serienmäßig eingebaute  Lenkradschloss bietet nur unzureichenden Schutz. Da rüstet so mancher Scooterist nach. Zum Abschreckungsarsenal gehören Alarmanlagen. Technisch ausgereifte Anlagen gibt es in unterschiedlicher Ausführung auf dem Markt. Zu bekommen sind sie im Zubehörhandel. Doch sie teilen das Schicksal der Anlagen für den PKW : Sie machen im gesetzlich begrenzten Rahmen Krach. Glückssache ist es allerdings, ob noch jemand hinsieht und handelt. Die Profis unter den Dieben sind so nicht abzuschrecken.

Eine weitere Möglichkeit ist das Anbringen zusätzlicher Schlösser. Wer bei der Schlossauswahl ganz sicher gehen will, kann ein Schloss mit geprüfter Qualität erwerben. Erkenbar ist es am VDS-Zeichen.  Diese Schlösser sind bei Rollerfahrern umstritten, obwohl sie ausgesprochen wirkungsvoll sind, wenn sie richtig angebracht sind. Denn so mancher hat schon seinen Motorroller schwer beschädigt, weil er  vergessen hat, das kleine Bremsscheibenschloss vor dem Start zu entfernen.
Wirkungsam und ohne Nebenwirkungen sind die elektronischen Wegfahrsperren. Allerdings sind sie noch nicht serienmäßig in alle Motorroller eingebaut.

Gegen eines ist allerdings die beste Wegfahrsperre machtlos: Gegen den Abtransport des geliebten Rollers auf einem Laster.

 

 

Schösser - welches ist das richtige ?

 

 

 

Seil- und Kabelschlösser : Einfache Kabelschlösser sind kein ausreichender Diebstahlschutz für Motorräder. Selbst mit Kunststoff ummantelte Kabelschlösser bieten keinen wirksamen Schutz: Alle diese Schlösser lassen sich mit entsprechendem Werkzeug, zum Beispiel einem Bolzenschneider, leicht durchtrennen - ein "geübter" Dieb braucht dazu nur wenige Augenblicke.

 

 

Eine Alternative zum Bügelschloss ist u. a. das Bremsscheibenschloss. Doch Vorsicht, Bremsscheibenschlösser passen nicht auf alle Bremsscheiben! Daher vor dem Kauf unbedingt ausprobieren, ob das Schloss auf die Bremsscheibe der eigenen Scooters passt! Die guten Modelle (Bsp.: Cyclops Compact) sind nur mit extrem hohem Werkzeug- und Zeitaufwand zu knacken. Systembedingter Nachteil: gelingt es einem Dieb, die Verschraubung der vorderen Bremsscheibe zu lösen, dreht sich diese mitsamt dem nutzlos gewordenen Schloss um die Achse. Nicht vergessen: Warnaufkleber in der Nähe des Zündschlosses anbringen, denn schon zu viele Scooteristi haben beim Losfahren den unfreiwilligen Salto vorwärts geübt.

 

 

Bügelschlösser eignen sich von allen Schlössern am besten zur Sicherung eines Motorrollers.  - selbst mit Profiwerkzeug lässt es sich nur sehr schwer zerstören. Auch bei Bügelschlössern sollte auf die Verwendung von qualitativ hochstehenden Materialien geachtet werden. Nur diese gewährleisten einen guten Schutz vor Dieben. An einem 16 bis 20 Millimeter starken, gehärteten Bügel beisst sich selbst ein schwerer Bolzenschneider die Zähne aus. Wichtig: beim Kauf eines Bügelschlosses die richtige Länge wählen. Das Schloss sollte um die Hauptständerquerstrebe (falls vorhanden) und das Vorderrad oder das vordere Rahmenrohr geführt werden können. Ein gutes Schloss gibt es ab ca. 100 Euro.

 

 

Kettenschlösser variieren stark in Ausführung und Qualität. Daher bieten die einen mehr, die anderen weniger Schutz vor Dieben. Ein Qualitätsmerkmal: Sechskant-Kettenglieder. Schwachpunkte der "schlechten" Kettenschlösser sind zu weiche Schliesszylinder (einfach aufzubohren), minderwertiges Material bei der Kette oder ein zu wenig stabiler Schliessriegel. Stabile Kettenschlösser weisen die vorgehend erwähnten Punkte in solider Qualität vor. Diese sind dann nur noch durch intensive Bearbeitung mit Hammer/Meissel oder der Trennscheibe zu knacken.

 

 

Der besondere Diebstahlschutz : TIRE DEFLATOR

 

 

Der TIRE DEFLATOR arbeitet laut  Hersteller wie folgt : Er benötigt keine Batterie oder irgend eine andere Stromversorgung. Der TIRE DEFLATOR wird einfach auf ein Ventil des Reifens gesteckt.

 

 

Durch die Fliehkraft am Reifen, welche beim Fahren entsteht, drückt im Innern des TIRE DEFLATOR ein Stempel auf das Ventil und die Luft im Reifen wird abgelassen. Das geschieht natürlich nicht schlagartig - es wäre viel zu gefährlich - sondern langsam.In dem Augenblick, in dem sich der Reifen anfängt zu drehen, lässt der TIRE DEFLATOR die Luft ab.Nach max. 500 Metern steht der Rollerdieb mit einem "Plattfuss" da und kann nicht weiter. Der TIRE DEFLATOR beginnt ab einer Geschwindigkeit von 14 km/h an zu wirken. Ab 28 km/h ist das Ventil voll geöffnet.Vor der ersten Benutzung des TIRE DEFLATOR bringen Sie permanent einen Adapter an einem Reifenventil an. Zur Sicherung Ihres Fahrzeuges stecken Sie dann einfach Ihren TIRE DEFLATOR auf diesen Adapter und sichern ihn mit einem Schlüssel. Ohne diesen Schlüssel kann der TIRE DEFLATOR nicht entfernt werden. Damit ist auch ein Aufpumpen des Reifens nicht möglich.

 Webmaster : Ob das wirklich so funktioniert ? Ich weis es nicht.

 

 

© by Motorroller - Info.
Alle Daten und Angaben ohne Gewähr. Jegliche Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Irrtum vorbehalten. Sollten durch Texte/Bilder  irgendwelche Rechte verletzt werden reicht eine kurze Mitteilung. Die Bilder werden sofort entfernt.