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Hierauf solltest du beim Kofferkauf achten

 

 

 

 

 

  • Trägersystem von KappaGröße - Einen Integralhelm sollte hineinpassen.
    Für 2 Helme werden ca. 45 l benötigt.
  • Farbe - Meist schwarz. Lackierte TC sind empfindlicher und teurer.
     
  • Schlüssel - bei mehreren Koffern auf Einschlüsselsysteme achten.
     
  • Kombischloss - damit lässt sich das TC gleichzeitig öffnen/schließen und abnehmen
     
  • Dichtheit - Zuhause mit dem Wasserschlauch testen, ggf. umtauschen
     
  • Trägerplatte - eine universell passende Adapterplatte sollte beiliegen
     
  • Haltegriff - praktisch zum Tragen des TC
     
  • Fotos : Honda Silver Wing mit Cruiser Cases von Givi ( 28 L ) und Givi-Topcase Maxia ( 52 L ).
    Hinweis : Der Maxia ist bereits ab Werk für LED-Bremsleuchten vorbereitet. Diese kann man z.B. in den Niederlanden für ca. 50 € als Einbaukit erwerben. Der Betrieb in Deutschland ist jedoch nicht zulässig.
     

 

 

  • Extras - Rückenpolster, Reflektoren usw. kosten i.d.R. einen Aufpreis.

Fahrverhalten

  • Das TC hat Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Der Grund liegt in der Hecklastigkeit von Motorrollern, da bei diesen ca. 70 % des Gewichts auf dem Hinterrad liegt. Durch das TC wird der Schwerpunkt  noch weiter nach hinten verschoben.

    Mögliche Folgen :
     
  • Pendeln - der Scooter fährt schlechter geradeaus und pendelt wie ein Uhrzeiger nach rechts und links.

 

 

 

  • Shimmy - im Bereich von ca. 30 - 60 km/h tritt ein Lenkerfattern auf, d.h., der Lenker schlackert hin und her. Die Hände sollten daher immer am Lenker bleiben.
  • Lenkverhalten - die Lenkung wird durch das zusätzliche Gewicht am Heck entlastet, das bedeutet weniger Feeling für dasVorderrad.

Gewicht

  • Auf dem Gepäckträger sollte nie zuviel Gewicht lasten. 3 bis 5 kg - je nach Herstellerangabe - sind genug !!

 

 

Interessant zu wissen

 

 

Gepäckträger sind weder genehmigungs- noch eintragungspflichtig, selbst Eigenkonstruktionen sind erlaubt. Theoretisch kann sich also jeder seine eigene Kofferhalterung basteln. Voraussetzung für den Selbstbau ist jedoch, dass der Koffer/das Topcase abnehmbar ist. Weitere Anforderungen: Bei abgenommenen Koffern darf die Haltevorrichtung keine Verletzungsgefahren hervorrufen (Scharfkantigkeit usw.)

Sobald der Köffer dauerhaft fest mit dem Mopped/Roller verschraubt ist, kommt allerdings die TÜV-Abnahme zum Zug,

 

 

Packen wir`s - Die Kunst des Weglassens

 

 

Motorroller reagieren auf zu hohe oder falsch verteilte Beladung in der Regel mit verschlechterten Fahreigenschaften. Wandert der  Schwerpunkt durch ein vollbeladenes Topcase zu weit nach hinten, kann ein sonst zuverlässige geradeaus laufender Scooter dies mit gefährlichen Pendel- oder Flattermanövern quittieren. Grund ist die Hecklastigkeit von Scootern. Bei ihnen verteilt sich bis zu 70 % des Gewichts aufs Hinterrad. Mit Topcase wandert der Schwerpunkt noch weiter nach hinten und durch das Einsinken des Hecks verändert sich das Lenkverhalten nachteilig.
Beim Packen ist deshalb folgendes zu beachten: Der günstigste Platz für schweres Gepäck ist der Durchstieg, weil die Beladung zwischen den beiden Rädern und in der Nähe des Maschinenschwerpunkts liegt. Leider ist dies insbesonders bei den modernen Rollern kaum möglich. Besonders heikel reagieren Motorroller bei hoher Beladung der Heckpartie. Hier greifen die Kräfte  mit einem langen Hebel am Maschinenschwerpunkt an. Ungünstig auf die Fahreigenschaften wirkt sich zudem die Tatsache aus, daß hier das Gewicht hinter der Hinterachse des Motorrollers liegt. Auch bei Koffern und Topcase werden die schwersten Gegenstände ganz unten verstaut, um das Handling des Motorrollers möglichst wenig zu beeinträchtigen. Koffer sollten maximal pro Seite mit zehn Kilogramm (Herstellerempfehlung beachten !) beladen werden. Auch muß auf die Ausgewogenheit der Packtaschen hinsichtlich des Gewichts geachtet werden. Lieber vier Kilogramm links und rechts verteilen, als alles auf eine Seite packen. Besonders in das Topcase oder auf die Gepäckbrücke gehören nur leichte Stücke (maximal fünf Kilogramm) wie Schlafsack oder Kleidung. Die Tatsache, daß hier die Kräfte am  weitesten und höchsten vom Schwerpunkt der Maschine entfernt sind und somit das Vorderrad am meisten entlastet wird, rät im Grunde von einer Belastung hier ab. Kofferhersteller raten, mit Koffern oder Topcase nicht schneller als 130 km/h zu fahren. Dies dürfte jedoch nur für Großroller wie die Honda Silver Wing, den Yamaha T Max oder den Suzuki Burgman 400 bedeutsam sein.
Vor Antritt der Reise sollte der Reifenluftdruck nach den Empfehlungen der Motorrollerhersteller im Handbuch erhöht werden, meist um um 0,2 bis 0,5 bar. Auch die Dämpferelemente sind, wenn möglich, in der Federvorspannung zu erhöhen, eventuell ist eine einstellbare Dämpfung etwas nachzuregeln.
Es empfiehlt sich, mit vollbepackter Maschine einige Fahrversuche am Heimatort zu unternehmen, um festzustellen: Wann setzt die Maschine auf, schlägt der Lenker und bei welcher Geschwindigkeit (Flattern), oder schaukelt sich die Maschine über Bodenwellen auf ? Trainiert werden sollte auch das Anfahren mit Beladung.
Die maximale Zuladung (Personen plus Gepäck) kann bei manchen Zweirädern größer als das  Fahrzeuggewicht sein. Vor der Reise sollte kalkuliert oder besser noch nachgewogen werden, ob das zulässige Gesamtgewicht überschritten wird. Falls das der Fall ist oder bei der Probefahrt die Fahreigenschaften drastisch verschlechtert sind, hilft nur eins: Gepäck zu Hause lassen oder mit dem Zug nachschicken lassen.

 

 

Überladenes Motorrad

 

 

India, fully loaded heisst dieses Video...und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Was der Töffler da durch die Gegend fährt, müssen mehrere Zentner sein. Man lacht...und staunt...denn zumeist fahren diese Lieferanten ein mickriges 125 ccm-Töffchen.

 

 

 

 

 

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