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Wie bleiben die Erinnerungen an den letzten Ausflug erhalten?

 

 

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Die Cloud ist für viele Menschen im Alltag unverzichtbar geworden: Bei einer Reise mit dem Motorroller ist es beispielsweise möglich, Fotos mit dem Smartphone aufzunehmen und ganz automatisch in der Datenwolke abzuspeichern. Auf diese Weise können gleich zwei zentrale Vorteile genutzt werden. Zum einen sind die Bilder sofort gesichert. Selbst bei einem plötzlichen Verlust des Smartphones gehen die gesammelten Erinnerungen nicht verloren. Zum zweiten ist es ohne zusätzlichen Aufwand möglich, mit verschiedenen Endgeräten auf die Dateien zuzugreifen. Was sollten Interessenten zur Cloud wissen und wo liegen die Unterschiede bei den vielen Anbietern.

 

 

Cloud gehört zunehmend zum Alltag

 

 

In den Unternehmen gehört die Cloud mittlerweile zum Alltag: In etwa 65 Prozent der deutschen Unternehmen wird laut IT-Branchenverband Bitkom bereits ein Online-Datenspeicher genutzt, weitere 18 Prozent denken über den Einsatz nach. Bei der privaten Nutzung greift etwa jeder vierte Deutsche auf Cloud-Services zurück - Tendenz steigend. Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach; in einem Cloud-Ordner gespeicherte Dateien werden auf einen Server hochgeladen. Wer sich also für eine Cloud mit einer Kapazität von 100 GB entscheidet, erhält diesen Speicherplatz auf einem Server. Eigentlich ist es nicht neu, sich Server-Kapazitäten in einem Rechenzentrum zu mieten. Die Besonderheit liegt allerdings darin, dass die Bedienung einer Cloud so einfach ist. Es ist ausreichend, die App des jeweiligen Anbieters auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets zu installieren, auf einem konventionellen PC oder Mac bekommt eine entsprechende Client-Software zum Einsatz. Wird nun eine Datei in den Cloud-Ordner verschoben, geschieht automatisch ein Upload; die Datei ist nun für sämtliche Geräte, welche mit dem selben Benutzer-Account eingeloggt sind, sichtbar. Werden die Daten offline gespeichert, geschieht eine Synchronisation allerdings erst bei der nächsten Internetverbindung. Dies kann gerade bei Ausflügen der Fall sein, wenn nicht ausreichend Datenvolum zum Upload zur Verfügung steht oder die mobile Internetverbindung zu langsam ist. Bei Smartphones lässt sich der Upload sogar automatisieren. Problemlos ist es möglich, geschossene Fotos oder getätigte Downloads direkt in die Cloud zu verschieben. Der generelle Vorteil liegt darin, dass die Bilder hier sicher gespeichert sind. Bei einem Defekt oder Verlust des Smartphones lassen sich die Daten problemlos wiederherstellen. Die Alternative zur Cloud bestünde in einer aufwendigen manuellen Datensicherung oder im Aufbau einer eigenen Server-Infrastruktur, wofür allerdings ein entsprechendes Know-how benötigt wird. Nach dem Upload der Fotos in die Cloud, kann von allen unterschiedlichen Geräten wie dem PC oder dem Tablet wieder auf diese zugegriffen werden. Die Erinnerungen an den Letzten Motoroller-Ausflug können somit jederzeit wieder angeschaut werden, wenn eine Internetverbindung zur Verfügung steht.

 

 

 

 

Vorteile u. Nachteile des Cloudspeichers gegenüber dem konventionellen Speichern

 

 

Vorteile

  • - einfach und automatisierbar
  • - paralleler Zugriff von mehreren Geräten aus
  • - sichere Datenspeicherung in einem Rechenzentrum; selbst bei einem Brand  gehen die Daten nicht verloren
  • - Zugriff jederzeit möglich, über das Webinterface auch von einem fremden PC

Folgende Nachteile sollten einkalkuliert werden:

  • - Internetverbindung wird vorausgesetzt 
  • - bei größeren Datenmengen teurer als die Speicherung auf einem Datenträger
  • - mögliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes

 

 

Kritische Datensicherheit

 

 

Ein durchaus zu beachtender kritischer Aspekt bei der Nutzung einer Cloud besteht allerdings in der Datensicherheit. Einige Anbieter, darunter Google, machen keinen Hehl daraus, dass die Daten der Nutzer ausgewertet werden sollen. Andere Dienstleister haben hingegen den Wert des Datenschutzes für sich entdeckt - allen voran die "MagentaCloud" der Deutschen Telekom. Auch das Vergleichsportal Netzsieger hat sich mit unterschiedlichen Cloud-Diensten beschäftigt und ist dabei noch genauer auf die Funktionen von MagentaCloud eingegangen. Zu den besonderen Stärken dieses Dienstes gehört die Tatsache, dass die Rechenzentren in Deutschland beheimatet sind. Für den Nutzer ist dies insofern von Vorteil, weil dann auch deutsches Datenschutzrecht zur Anwendung kommt. Bei einem Rechenzentrum außerhalb des Bundesgebietes wäre darauf kein Verlass. Außerdem ist die Sicherheit durch den TÜV geprüft. Ein Schutz gegen unbefugte Dritte ist also ebenso garantiert. Generell sollte bei der Wahl des Anbieters auf entsprechende Zusicherungen hinsichtlich des Datenschutzes geachtet werden. Bei der Nutzung unterschiedlicher Betriebssysteme, insbesondere wenn es sich um Exoten wie Linux auf dem Desktop oder Windows 10 Mobile auf dem Smartphone handelt, sollte zudem im Vorfeld eine Verfügbarkeit der Software geklärt werden. Darüber hinaus differiert die Preisgestaltung: Wichtig ist nicht nur, dass ein möglichst großes Datenvolumen zu einem geringen Preis offeriert wird, die Kontingente sollten sich nach Möglichkeit problemlos skalieren lassen. Wird also ein größeres Datenvolumen benötigt, sollte es kein Problem sein, dieses zu günstigen Konditionen zu erweitern. Typischerweise werden zwischen 5 und 15 GB kostenlos angeboten, die sich in 100 GB-Schritten erweitern lassen. Nach oben ist prinzipiell keine Grenze gesetzt, wenn der Kunde bereit ist entsprechend hohe Beträge zu zahlen. Für die meisten Menschen dürften die Vorteile der Cloud also überwiegen.

 

 

Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Cloud-Dienstes

 

 

  • -verfügbares Datenvolumen zu welchem Preis
  • -Datenschutz
  • -Standort des Servers
  • -Komptabilität mit den eigenen Betriebssystemen

 

 

Fazit

 

 

Wenn diese Punkte beachtet werden, können die Bilder von den unterschiedlichen Motorollerausflügen sehr einfach immer wieder angeschaut werden und die tollen Erinnerungen bleiben langfristig erhalten.