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Zu teuer? So klappt der Motorrollerkauf trotzdem!

 

 

 

 

Jeder Roller-Fan träumt von einer nagelneuen Maschine, mit bester Ausstattung und maximaler Leistung. Doch zwischen Vorstellung und Realität liegen meist viele tausend Euro. Die Anschaffung eines Motorrollers hat ihren Preis und wenn Sie das benötigte Kapital nicht auf Ihrem Bankkonto vorfinden, müssen Sie nach alternativen Möglichkeiten suchen, um sich doch noch Ihren Traum zeitnah zu erfüllen.

 

 

Ratenzahlung und Leasing beim Händler

 

 

Nur, weil Sie gerade nicht genug Geld auf dem Bankkonto zur Verfügung haben, um Ihr bevorzugtes Modell kaufen zu können, ist das noch kein Grund zum Verzweifeln. Viele Händler kennen dieses Problem und bieten ihren Kunden daher einen Kauf auf Ratenzahlung an, sodass Sie nicht das gesamte Kapital auf einmal aufbringen müssen. Daneben kann ein Gebrauchtkauf ebenfalls eine kostengünstige Option sein.

Auch das Leasing über den Hersteller, also die Miete eines Motorrads oder Motorrollers, kann eine sinnvolle Alternative darstellen. Vorteilhaft ist hierbei zu erwähnen, dass oft auch Serviceleistungen im Preis inkludiert sind. Allerdings wechselt der Motorroller am Ende der Laufzeit des Vertrags wieder in den Besitz des Händlers.

 

 

Die Zinsen im Blick behalten

 

 

Auch wenn der Händler mit Ratenzahlungen bzw. Leasing-Angeboten seinen Kunden ein Stück weit entgegenkommt, lässt er sich diesen Service von Ihnen bezahlen. Rechnet man die zu leistenden monatlichen Zahlungen zusammen, wird man schnell feststellen, dass diese kumuliert vermutlich deutlich über dem eigentlichen Anschaffungspreis liegen. Der Hersteller verlangt also Zinsen dafür, dass Sie nicht den vollen Betrag von Anfang an bezahlen müssen.

Die Aufnahme eines Kredites kann sich wirtschaftlich lohnen, wenn die zu zahlenden Zinsen im Rahmen des Kreditvertrages geringer ausfallen als die Zinsen, die der Hersteller einkalkuliert. Hier gilt es also, die Angebote gründlich miteinander zu vergleichen.

 

 

Kommt eine Kreditaufnahme für mich infrage?

 

 

Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass ein Motorroller kein „sicheres“ Anlagegut ist und daher die Kreditvergabe unter Umständen etwas schwierig sein kann. Auch wenn sich das Motorrad in Ihrem Besitz befindet und jederzeit veräußert werden könnte –-es bleibt ein Gegenstand, der einem starken Wertverlust unterliegt.

Ein zentraler Faktor, der darüber entscheidet, ob und zu welchen Konditionen Sie einen Kredit aufnehmen können, ist Ihre Bonität. Diese Angabe ist für Kreditgeber entscheidend, da sie damit einschätzen können, mit welcher Wahrscheinlichkeit Sie das geliehene Geld auch wieder zurückzahlen können. Die Bonität wird in der Regel mit einer Punktzahl bewertet - dem sogenannten Scorewert. Eine positive Bonität sorgt dafür, dass Sie geringere Zinsen zahlen müssen und allgemein bessere Konditionen bei der Kreditvergabe erhalten.

 

 

Wie ermittle ich meine Bonität?

 

 

In Deutschland gibt es fünf sogenannte Auskunfteien, die allerlei relevante Daten zur Berechnung des Bonitäts-Scores sammeln. Die Auskunftei Arvato hat zusammen mit dem Anbieter „Score Kompass“ ein transparentes System geschaffen, um die eigene Bonität sichtbar zu machen und passende Score Kompass Kredit-Angebote zu finden.

 

 

Bild: © istock.com/JackF

 

 

 

 

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