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Moderne Reifen für den Straßenbereich weisen nur eine relativ geringe Profilierung mit großen Gummiflächen auf. Ein Motorrollerreifen muss so in der Lage sein, Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte zu übertragen. Dies geht nur mit speziellen Gummimischungen, Konturen und einem ausgeklügelten inneren Aufbau. Sehr wichtig für die Haftung - Grip genannt - ist die Reifenaufstandsfläche. Der größte Feind des Grip ist die Nässe. Diese schiebt sich unter die Aufstandfläche des Reifens und macht das Rad ab einer gewissen Wassermenge nicht mehr manövrierbar. Diesem Effekt versuchen die Hersteller mit geeigneten Reifenprofilen entgegenzuwirken. Die Profilrillen wirken auf nasser Strecke wie kleine Kanäle, die das Wasser zu den Seiten verdrängen.

 

 

Reifenarten

 

 

Scooter-Reifen werden im Wesentlichen eingeteilt in Allroundreifen, Sportreifen ( wenig Profilrillen ) uAllroundnd Offroad-Reifen ( grobstollig ).

Allround-/Allwetterreifen

  • garantieren ein sicheres Fahrverhalten auf jeder Fahrbahn - bei jedem Wetter. Aufgrund der speziellen Profilgestaltung und Gummimischung wird eine überdurchschnittliche Haftung erreicht. Dank der hohen Traktion, dem damit verbundenen Grip und der gesteigerten Lenkpräzision sind diese Reifen zu jeder Jahreszeit die richtige Wahl. Ein wirtschaftlicher Reifen für viele Kilometer, der sich für  die meisten Rollerfahrer empfiehlt.Sportreifen

Sport- und City-Reifen

  • sind speziell für Langstreckenfahrten sowie für den Sport- bzw. Racing-Bereich ausgelegt. Der hohe Positivanteil des Gummis in der Profilgestaltung sichert einen geringen Rollwiderstand, exzellente Spurhaltung und Kurvenstabilität -ein Reifen für Leute die Spaß am Fahren haben.

Offroad - ReifenOffroad - Reifen

  • haben i.d.R. für echtes Gelände zu feine Stollen, was auf der Straße gegenüber Allroundreifen nur Nachteile bringt.

 

 

Am wichtigsten für die richtige Auswahl ist die passende Reifengröße, diese steht in der Allgemeinen Betriebserlaubnis ABE oder in den Papieren des Herstellers.

 

 

Reifen - Info

 

 

Auf der Reifenflanke findest du folgende Angaben :

  • Reifenhersteller (Marke)
  • Profilbezeichnung / Reifentyp
  • Reifenquerschnittsbreite in mm
  • Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
  • Radialreifen
  • Felgendurchmesser in Zoll
  • Kennzahl für die Reifentragfähigkeit
  • Geschwindigkeits-Index
  • Tubless (Schlauchloser Reifen)
  • Herstelldatum (XX = Woche, X = Jahr)
  • Abnutzungsanzeiger (1.6 mm)
  • Zusatzbezeichnung für Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit
  • Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- und Ganzjahresreifen

Beispiel bei einem Scooter - Reifen : 130/70-12 63 L TL :

  • 130 bezeichnet die Reifenbreite in mm
  • 70 bezeichnet das Querschnittverhältnis Höhe - Breite in Prozent
  • 12 ist der Felgendurchmesser in Zoll
  • 63 ist der Tragfähigkeitsindex ( hier : 272 kg ); Höchsttragfähigkeit des Reifens bei Höchstgeschwindigkeit.
  • L ist die Angabe der max. zugelassenen Höchstgeschwindigkeit ( hier : 120 km/h )
  • F bedeutet max. 80 km/h, der nächste Buchstabe bedeutet jeweils 10 km/h mehr
  • TL = tubless ( Schlauchlos )

 

 

Profil / Laufrichtung

 

 

Profil :
Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe beträgt lt. Straßenverkehrsordnung für Scooter unter 50 ccm 1,0 mm und über 50 ccm 1,6 mm (wie bei PKWs und Motorrädern). Mit abgefahrenen Reifen wird's gefährlich, denn diese bieten weder ausreichenden Grip noch  genügend Stabilität auf der Fahrbahn. Profis wechseln deshalb spätestens bei 2 Millimetern Restprofil den Reifen.

In vielen modernen Reifen erkennt man kleine Erhebungen im Profil. Es handelt sich um sogenannte TWI (Treadwear Indicator). Diese sollen die Mindesttiefe einfacher erkennbar machen. Viele ausländische Reifen (speziell USA) haben jedoch völlig andere rechtliche Rahmenbedingungen und zeigen daher oftmals eine andere Profiltiefe an. Also sicherheitshalber selber mit einer Tiefenlehre die Profiltiefe nachmessen. Die Messung sollte an mehreren Stellen des Reifens durchgeführt werden, da sich der Reifen im Fahrbetrieb und durch Bremsmanöver unterschiedlich abnutzt. Durch längere Autobahnfahrten stark abgeflachte Reifen können  Stabilitätsprobleme verursachen. In diesem Fall muss der Reifen, auch wenn das Profil noch ausreichend ist, unbedingt gewechselt werden.

Wichtig: Das Profil von Motorrollerreifen darf keinesfalls nachgeschnitten werden!

Laufrichtung
Laufrichtungspfeile geben an, in welche Richtung sich der Reifen dreht. Bei falscher Montage verschlechtert sich Verschleiß- und Fahrverhalten.

 

 

Einfahren

 

 

Alle neuen Reifen sollten die ersten 100 km mit mittlerer Geschwindigkeit auf trockener Fahrbahn eingefahren werden, da an ihnen noch Trennmittel klebt und um die Laufflächenoberfläche anzurauen. Auf den ersten Fahrmetern sind extreme Schräglagen, Brems- und Beschleunigungsmanöver fehl am Platz. Erst die angerauhte Oberfläche des Gummis gewährt ausreichende Haftung.

Dies hat folgende Gründe :

  • Reifen werden in Heizformen vulkanisiert, die mit hoher Genauigkeit hergestellt worden sind (1/100 mm); entsprechend glatt sind alle ihre Oberflächen.
     
  • Andererseits sind in den Formen nicht nur alle Details des Profilmusters mit unzähligen Lamellen enthalten, sondern auch die gesamte Beschriftung und eine Vielzahl von Entlüftungsbohrungen. Dies alles hält den Reifen beim Entformen zurück.
     
  • Die Entnahme des Reifens aus der Heizform gelingt aber nur dann mühelos und ohne Deformation wenn der Reifen nicht in der Form kleben bleibt. Dazu werden die Reifen auf der Außenseite mit einem silikonähnlichen Trennmittel eingesprüht.

 

 

Was noch interessant sein könnte ...

 

 

Herstellungsdatum
Das Herstellungsdatum ist aus den letzten 4 Ziffern der DOT-Kennung ( mehrstelliger Buchstaben- und Zahlencode ) ersichtlich. Die beiden ersten Stellen stehen für die Produktionswoche, die beiden letzten für das Produktionsjahr.
Beispiel : 1216 bedeutet 12. Kalenderwoche 2016.

Hinweis: Für jeden Reifen gilt, das seine Lebensdauer nach 5 - 6 Jahren zu Ende ist, auch wenn er noch makellos aussieht und selten benutzt wurde. Die Gummimischung altert mit der Zeit und verliert damit einen Teil ihrer Fähigkeiten, eine schleichende Zerstörung von Gürtel und Unterbau und somit ein Sicherheitsverlust ist oft die Folge. Deshalb sollte das Alters eines Reifens zum Saisonbeginn überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Auswuchten
Jeder Reifen hat eine  gewisse Unwucht. Diese entsteht, weil Reifen und Felge nie perfekt rund sind. Diese wirkt sich um so mehr aus, je schneller der Roller ist. Deshalb sollten Reifen für Roller ab 125 ccm ausgewuchtet werden. Dies schlägt sich in besserem Komfort und längerer Lebensdauer nieder. Schon eine Unwucht am Reifen von zehn Gramm wirkt durch die Fliehkraft im Fahrbetrieb bei einem Tempo von 100 km/h wie 2,5 Kilogramm.
Fehlendes oder aber auch fehlerhaftes Auswuchten macht sich oftmals durch eine "flatternde" Lenkung und eine ungewohnte Vibration des Fahrzeugs, insbesondere bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 km/h, bemerkbar.
Zu weiteren negativen Folgen gehören ein ungleichmäßiger Reifenabrieb und damit einhergehend ein höherer Verschleiß an Reifen und Fahrwerkslager-Komponenten.

Reifengröße /- art
Die Reifengröße lt. Kfz-Schein oder Betriebserlaubnis muss zwingend eingehalten werden, damit die Betriebserlaubnis nicht erlischt. Die Reifenmarke oder der Reifentyp ist nicht vorgeschrieben.
Nach einer Änderung der StVZO § 36 ab 1.1.94 ist eine „Mischbereifung“ bei Motorrollern grundsätzlich erlaubt. Im Allgemeinen sind unterschiedliche Reifenmodelle oder -hersteller zulässig. Ausnahme: Motorräder/Motorroller, bei denen in der Zulassungsbescheinigung eine Reifenfabrikatsbindung eingetragen ist. In diesem Fall bleibt jedoch die Möglichkeit, beim Fahrzeug- oder Reifenhersteller eine Reifenfreigabe zu beantragen. Damit wird bestätigt, dass der jeweilige Reifen für das Motorrad/den Motorroller genutzt werden darf.

Reifentests
Reifentests findest du in allen gängigen Rollermagazinen.

Reifenreparaturen
Von Reifenreparaturen sollte man aus Sicherheitsgründen Abstand nehmen. Die im Handel erhältlichen Pannenhilfen sind nur als Notbehelfe anzusehen.
Das Einlegen eines Luftschlauches zum Abdichten eines beschädigten Reifens ist verboten (§ 36 Abs. 6 StVZO). Scooterreifen dürfen auch nicht nachgeschnitten werden (§ 36, 6 StVZO).

Tip: Vorsicht ist beim Überfahren von scharfen Kanten geboten. Den der Reifen kann - von außen nicht sichtbar - beschädigt werden.

 

 

Reifen und Rollenprüfstand - zwei die sich nicht mögen

 

 

Motorradreifen werden auf den oft kleinen, meist glatten Rollen der Leistungsprüfstände extrem thermisch beansprucht, weil sie unter hohem Schlupf abrollen.

Diese Reifen dürfen nach dem Prüfstandlauf aus Sicherheitsgründen nicht mehr weitergefahren werden! Auch dann nicht, wenn keine äußeren Anzeichen einer Beschädigung der Reifen vorliegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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