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Handschuhe sind wichtig

 

 

 

 

 

Beim Skifahren eine Selbstverständlichkeit : Handschuhe. Nach dem Helm ist der Handschuh das wichtigste Kleidungsstück. Bei einem Sturz versucht man sich instinktiv irgendwie mit den Händen am Boden abzufangen. Deshalb sollten diese dann möglichst gut geschützt sein.
Bei schönem Wetter können aufgewirbelte Steinchen oder anprallende Insekten gerade bei höheren Geschwindigkeiten unangenehm werden und für unnötige Ablenkung sorgen. Ohne Handschuhe machen auch Kälte und Nässe erst recht keinen Spaß.

 

 

Darauf solltest du achten

 

 

  • Wähle die Größe der Handschuhe so, das sie geringfügig zu groß sind. Dann lassen sich beim Ausziehen die Spitzen der einzelnen "Finger" samt dem Futter fassen, was von Vorteil ist, wenn man im Handschuh geschwitzt hat.
     
  • Wirklich wasserdichte Handschuhe gibt es nach meinen Erfahrungen kaum - ausgenommen Gummihandschuhe. Jeder andere ist "atmungsaktiv", das heißt, er lässt Schweiß nach außen abdampfen. Dazu ist in den Handschuh eine Membran mit winzigsten Löchern eingearbeitet. Und wo Feuchtigkeit rausgeht, kommt sie früher oder später auch hinein. Etliche km im Gewitterregen gefahren, und auch der vom Verkäufer als "absolut wasserdicht" gerühmte Flossenschutz ist oftmals nass zum Auswinden.
    Als "wasserdicht" darf man lediglich verstehen, dass der Handschuh einige Zeit im Regen durchhält - wie lange, erfährst du bei der ersten längeren Regenfahrt in der Praxis.
     

 

 

  • Gepolsterte Textil- oder Lederhandschuhe - evtl. mit Protektoren -  sollten  selbstverständlich sein. Bei einem Sturz stützt man sich reflexartig ab. Hierdurch werden Hände bei einem Unfall fast immer in Mitleidenschaft  gezogen. Handschuhe schützen die Hände vor Wind und Wetter und beim Sturz vor Schürfwunden. Leder - zumeist Rindsleder -  hier immer noch  das beste Material. Kunstfasern taugen beim Sturz wenig, da sie zu schnell durchgescheuert sind.

 

 

  • Damit sie nicht beim Sturz nicht von der Hand rutschen, ist eine gute  Passform wichtig. Handschuhe müssen wie eine zweite Haut sitzen.  Auch die Stulpen dürfen nicht zu kurz sein.
    Der Handschuh sollte am Handgelenk dicht anliegen. Nieten, welche mit  Protektorenschaum oder Hitzeschutzmaterial unterlegt sind, verstärken den Schutzeffekt.
    Wer meint, keine Handschuhe zu brauchen sollte einfach einmal mit den  Knöcheln ein wenig über den Asphalt rubbeln. Dann merkst du, wie schön dagegen Schmiergelpapier ist.

 

 

  • Auf  Touren sollte man immer ein zweites Paar Handschuhe dabei haben. regnet es werden die Handschuhe nass und es ist eine wahre Wohltat, nach Ende des Regens in ein trockenes Paar zu schlüpfen.
     
  • Als Vielfahrer hat man bald eine ganze Kollektion von Handschuhen. Leichte und gut durchlüftete für den Hochsommer; ein Paar für Touren, bei denen Gewitter mit Kälte zu erwarten ist und schließlich die ganz dicken Winterhandschuhe (bee)

 

 

Griffheizung und die Motorradhandschuhe - Zwei, die sich nicht immer mögen

 

 

Die Griffheizung stellt eine zusätzlich Möglichkeit dar, sowohl den Komfort als auch die aktive Sicherheit zu erhöhen. 
Bei Regen solltest du jedoch folgendes wissen: Bei Handschuhen mit eingearbeiteter Membran wird die Feuchtigkeit von innen nach außen geleitet. Dafür ist zum richtigen Funktionieren der Membran ein Temperaturgefälle erforderlich. Das bedeutet, es muss innen warm und außen kalt sein. Eine Griffheizung kehrt das Temperaturgefälle um und somit auch den Feuchtigkeitstransport um. Die Folge: die Nässe dringt nun in den Handschuh ein! Dies führt wiederum zu feuchten und kalten Fingern. Das ist unangenehm und kann sogar die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Es ist daher ratsam, die Griffheizung bei Regenfahrten runterzuregeln oder sogar abzustellen, wenn du Membranhandschuhe trägst.

 

 

Schuhe

 

 

 Oft wird die Frage gestellt : " Sind Motorradstiefel notwendig oder nur Angeberei ? " Die einfache Antwort ist : "Der Stiefel schützt vor Verletzungen“. Dies ist bereits dann wichtig, wenn dir der Motorroller “nur“ im Stehen umkippt und auf deinem Fuß liegen bleibt. Je höher der Stiefel, um so mehr Schutz bietet er. Beim Kauf solltest du überlegen, ob du den Stiefel Sommer und Winter tragen willst. Wenn ja, eine Nummer größer nehmen und dicke Socken einplanen.

Vielfahrer werde sicher bald zwei Paar Stiefel  besitzen : leichtere Sommerstiefel und evtl. sogar dick gefütterte Winterstiefel.
 

 

 

  • Der Reißverschluss sollte auf alle Fälle nicht frei liegen, sondern mit einer  Lasche überdeckt sein, damit bei Regen kein Wasser eindringt. Zumindest sollte der Stiefel jedoch über eine ausreichend große Abdeckung - üblicherweise mit Klettverschluss - verfügen.
    Der Reißverschluss sollte außen eingenäht sein, da man mit innenliegenden Reißverschlüssen am Motorroller hängen bleiben kann und sich diesen auf- oder abreißt.

 

 

     

  • Belüftungen sind im Sommer eine feine Sache, wenn ein bisschen Fahrtwind ins Stiefelinnere dringt. Leider hat das System bei Regen den Nachteil, das dann Wasser eindringt und im Herbst / Winter unerwünscht kühle Luft.
    Beim Kauf ist zu überlegen, ob du die Hose im Stiefel oder über den Schaft tragen willst. Manche Stiefel haben Laschen, mit denen man die  Weite des Schaftes regulieren kann, was eine optimale Anpassung garantiert.

 

 

     

  • Knöchelhohes, festes Schuhwerk sollte selbstverständlich sein. Auf  Halbschuhe sollte verzichtet werden, denn wenn im Falle eines Falles der Knöchel über den Asphalt rutscht, wird es äußerst schmerzhaft und die  Heilung langwierig. Für die Motorradstiefel ist ebenfalls Leder - Stärke mindestens zwei Millimeter - das beste Material, da es im Falle eines  Falles den wenigsten Abrieb hat. Die meisten Turnschuhe dagegen bestehen aus Nylongewebe, welches jedoch dem Asphalt nicht standhält. Auch Stiefeletten sind nicht empfehlenswert.
    Damit der Fuß im Falle eines Unfalles nicht seitlich gequetscht wird, sollte der Stiefel eine starke und lösungsmittelbeständige Sohle  haben. Protektoren und Verstärkungen an Zehen, Knöcheln und Fersen schützen zusätzlich.

 

 

     

  • Fotos : HerstellerStiefel sollten einerseits eng sitzen und andererseits einen bequemen Einstieg haben, welchen man weit öffnen kann. Deshalb ausprobieren und im Geschäft die Stiefel ruhig 10 Minuten anlassen und herumlaufen, damit es nachher keine Druckstellen gibt.
    “ Wasserdicht “ ist bei Schuhen nicht so bedeutend wie bei Jacken. Feuchte Füße sind trotzdem unangenehm. Von verschiedenen Herstellern werden daher auch Stiefel mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membran angeboten.
  • Als Regenschutz gibt es auch preiswerte Überzieher - nicht schön aber praktisch. (bee)

 

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